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Südafrika Weingebiet - Orange River - Nördliches Kap - Kapstadt Weintouren & Rundreisen 

Hiermit möchten wir Ihnen eine Rundreise und Weintour zum Orange River bis zum Augrabies-Falls Nationalpark vorstellen.

Wir werden trockene Weissweine, natursüsse Rotweine, Dessertweine und Sekt bei unserer grossen Weintour schätzen lernen.

 
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Nur die Hinfahrt nach Upington beträgt ca. 900 km. Dieses Gebiet liegt im Northern Cape.

Wir werden bei dieser Tour ca. 3 bis 4 Tage benötigen,um diese Weingegend von Südafrika zu erreichen.

Wir fahren von Kapstadt aus auf die Autobahn N 7 in Richtung Springbok. Die Entfernung von Kapstadt bis Springbok beträgt ca. 550 km.

Die Nationalstrasse N7 führt von Kapstadt durch das Namaqualand im Nordwesten von Südafrika. Die Tour ist besonders schön, wenn das Frühjahr von Südafrika sich mit einem Blumenmeer ankündigt. Teilweise können Sie riesige Blumenteppiche in allen denkbaren Farben nur in dieser Zeit bewundern. Von Springbok geht es auf die N 14 in Richtung Upington. Insgesamt beträgt die ganze Tour ca. 2.500 km. Bei guten Strassenverhältnissen fahren wir auch über Vioolstrift (Grenze Namibia). Auf besonderen Wunsch ist auch ein Besuch im Fish River Canyon möglich!

Weintour zum Oranje - Weinprobe und Safaris in Südafrika - Rundreisen

Das Leben am nördlichen Kap war seit jeher stark durch den Fluss "Oranje" geprägt. Für die Buschmänner, die Hottentotten und San, die ihn zuerst entdeckten, war er die "Mutter aller Flüsse".

Garib - der grosse Fluss. Er entspringt in den grünen Drakensbergen in Lesotho und erreicht nach über 2.300 km die Atlantik-Mündung in Namibia. An manchen Stellen hat er eine Breite von bis zu acht Kilometern. Für die Menschen, die im trockenen Norden und Nordwesten lebten, galt er als Wunder aus einer anderen Welt.

Der Orange-River oder Oranje, wie er auf Englisch heisst, begrenzt die Kalahari im Süden und fliesst durch sonnenverbranntes Land. Aber selbst in die unwirtlichsten Wüsten bringt er Leben und Fruchtbarkeit und hinterlässt an seinen Ufern ein grünes, fruchtbares Band. Mit Hilfe von Kanälen und Wasserrädern werden die Böden seit langer Zeit bewässert und landwirtschaftlich genutzt. Luzerne, Baumwolle, Kartoffeln, Gemüse und Obst, Datteln und ungeheure Mengen an Rosinen & Sultaninen, aus Weintrauben gewonnen, werden heutzutage an seinen Ufern angebaut. Auch die Oranjerivier- Weinkeller haben sich in den letzten Jahren international einen Namen erarbeitet. Auf über 300 Kilometern entlang des Flusses werden vielfältige Rebsorten angebaut, die zu qualitativ hochwertigen trockenen Weissweinen, natursüßen und trockenen Roten, bis hin zu Dessertweinen und Sekt verarbeitet werden.

Ca. 1780 war der Oranje von den Entdeckern Südafrikas erforscht worden, die ihm zu Ehren des niederländischen Prinzen seinen Namen gaben. Eine weniger royalistische Version lautet jedoch, dass der Name sich von der intensiven Orange-Färbung des Wassers durch den Kalahari-Sand ableitet, die wiederum auf dessen starken Eisenoxid-Gehalt zurückgeht.

Gegen Ende vom 19. Jahrhundert dienten die zahlreichen Inseln im Fluss als geeignetes Versteck für Banditen und Freibeuter, die damals hier ihr Unwesen trieben. Fluss-Piraten wie Captain Africaner, sein Leutnant Captain Stuurman und andere rauhe Burschen machten einige Jahre hindurch diese sonst so friedliche Region äusserst unsicher. Das Kapstädter Government hatte etliche Kämpfe mit ihnen auszufechten, bis schließlich wieder die gewohnte Ruhe in diese Region von Südafrika einkehrte.

Diese unbeschreibliche Ruhe verspüren auch wir, als wir jetzt mit unserem Paddelboot auf dem Oranje unterwegs sind, endlose Harmonie und Frieden umgeben uns. Hier auf dem Wasser erleben wir wirklich das vollkommene Einswerden mit der Natur. Nur das Wispern des Windes im Schilf, die Stimmen der Vögel am Flussufer und das Plätschern der Paddel, wenn sie ins Wasser tauchen sind zu hören. Kormorane mit ausgebreiteten Flügeln nehmen ihr wärmendes Sonnenbad auf den Steinen und lassen sich nicht stören, als wir mit unserem Gefährt an ihnen vorübergleiten. Gelegentlich lassen sich neben unserem Boot auch Fische im glasklaren Wasser erkennen. Der Oranje gilt an manchen Stellen seines Verlaufs schlechthin als das Paradies für Fischer und Angler.

Kurz vor der Grenze nach Namibia, bei Vioolstrift, sind wir mit unserer Rundreise von der N7 nach Westen abgebogen und noch einige Kilometer flussabwärts gefahren. Hier gibt es einige Camps für Zelte und Wohnwagen, die direkt am Ufer liegen, wo man auf sicherem Wege die Boote zu Wasser lassen kann und den wunderschönen Ausblick über den Fluss geniesst. In dieser Gegend ist der Oranje so ruhig und glatt, völlig ungefährlich zu befahren. Nur ein paar ganz kleine Stromschnellen lassen erahnen, dass der grosse Fluss auch ganz anders sein kann, wie etwa weiter flussaufwärts bei den Augrabies-Fällen, die wir am nächsten Tag ebenfalls besuchen werden.

Das alte Nama-Wort „Aukoerebis"- Platz des großen Getöses - beschreibt recht anschaulich das donnernde Brausen des Oranje, der sich hier seinen Weg durch das Granit-Gestein gebahnt hat, mit unvorstellbaren 400 Millionen Litern pro Minute, als sechst größter Wasserfall der Welt. Bis zu 40 Kilometer weit kann man sein Tosen hören. Gewaltige Wassermassen stürzen über 90 Meter in die Tiefe, umgeben von schäumender Gischt, feuchten Nebelschwaden und glitzernden Regenbögen. Darunter begraben, ein sagenhafter Schatz: Tonnen von Diamanten, bewacht von einem schlangenartigen Fluss-Monster - so lautet die Legende.

Um einen ersten Blick auf den Wasserfall zu werfen, klettern wir den Weg zwischen meterhohen Steinen hinunter, bis nahe an einen geschützten Felsvorsprung, machmal sogar auf allen Vieren kriechend. Und dann sehen wir ihn: unglaublich diese Größe und Gewalt, dieses Tosen und Brausen, diese gigantischen Felsmassen.

Der Augrabies-Falls Nationalpark selbst wurde 1966 eröffnet und umfasst eine Fläche von etwa 48.000 Hektar. Ein weitaus grösseres Reservat auf diesem Gebiet hatte schon vorher bereits seit Ende vom 19. Jahrhundert bestanden. Der Oranje mit seinen zahlreichen Kanälen und Kaskaden fliesst hier durch das Zentrum des Nationalparks, der gesamte Höhenunterschied beträgt ca. 90 Meter, der höchste Einzelfall ist 56 Meter.

1778 entdeckt von einem desertierten schwedischen Soldaten, der aus Kapstadt kommend den Oranje hinauffuhr, wechselt der größte Fluss von Südafrika hier sein Erscheinungsbild: von einem breiten, auf sandigem Untergrund träge dahinfließenden Strom wird er unversehens zu einem reissenden, engen Gewässer, das sich tief durch das urzeitliche Granitgestein frisst. Unterhalb der Wasserfälle fließt er dann wieder ruhiger dahin durch einen 18 km langen Canyon, der mit seinen bis zu 200 Metern Tiefe, einige wunderschöne Aussichtspunkte zu bieten hat, wie den Oranjekom und Ararat, wo Schwarzadler kreisen oder den Echo-corner, wo man seiner eigenen Stimme lauschen kann, weiter westlich die Swartrante, mit einem unvergleichlichen Blick über eine bizarre, mit schwarzen Krusten aus Eisenmagnesium überzogene, endlose Mondlandschaft.

Zwischen den Felsen entdecken wir Klipspringer-Pärchen mit Jungen, die für die Augrabies-Fälle so typischen leuchtend-bunten Regenbogen-Lizards, und jede Menge an Rosenquarzen, die an manchen Stellen in Rosettenform aus dem Boden quellen. Die photogenen Köcher-Bäume, alte Sukkulenten, deren Äste bereits den Buschmännern zur Aufbewahrung ihrer Pfeile dienten und auch als „Frischhalte-Boxen" für Fleisch, finden wir hier ebenfalls vor.

Bei unserer Rundreise geht es weiter den Oranje entlang: Kakamas und Keimoes sind unser nächstes Ziel und bekannte Ortschaften der sogenannten "Grünen Kalahari-Route". Hier kann man auch den Fluss überqueren, eine weitere Brücke gibt es dann erst wieder in Upington. Auch hier hat man in den letzten Jahren begonnen, sich auf den Tourismus einzustellen und einige Pensionen eröffnet. Etwas ausserhalb von Keimoes übernachten wir in einer privaten Ökotourismus-Anlage auf einer Farm, ganz zünftig nur mit Bambus und Naturmaterialien im Rustikal-Stil erbaut, und ohne jede Elektrizität. Neben 4x4 Touren, Wanderungen und Vogelbeobachtungen ist hier ebenfalls ein idealer Ausgangspunkt für Paddeltouren auf den verzweigten Seitenarmen des Oranje.

Für den nächsten Abend haben wir noch eine ganz spezielle Bootstour auf dem Oranje geplant: wir buchen Plätze auf "Sakki´s Arkie" (Sakkies Arche) in Upington. Bei Musik und Barverpflegung schippern wir auf dem doppelstöckigen Ausflugsboot langsam den Oranje entlang, passieren die herrschaftlichen, alten Villen am Oranje-Ufer, um dann dem ursprünglichen, naturbelassenen Schilfgürtel zu folgen. Hier brüten zahllose Wasservögel, in den Bäumen lärmen Tausende Webervögel in ihren runden Nestern, die Graureiher aber stehen ganz still und warten geduldig auf ihre Fischmahlzeit. Sakkie schaltet die Boots-Maschinen ab. Es wird ganz still. Mit einem Sundowner in der Hand gleiten wir geruhsam in der Mitte des Flusses in einen unvergesslichen Sonnenuntergang hinein, nur die Wellen plätschern leise an den Planken, und auch die bisher so lustige BootsGesellschaft ist bei diesem Anblick andächtig verstummt. Die Sonne versinkt in einem gleissenden Farbenrausch, vervielfacht durch die spiegelnde Wasseroberfläche des breiten Flusses.

Als wir zurückkommend wieder am Bootssteg anlegen, ist alles schon in samtenes Nachtblau gehüllt und die Straßenlichter reflektieren sich glitzernd in den sanften Wellen des Oranje. Eine Reise der Kontraste liegt hinter uns, trockene Wüste und saftig-fruchtbare Uferregionen, reissende Wasserfälle und ein träger, breiter Strom – der Oranje bietet viele verschiedene Gesichter.

An dieser Stelle möchten wir uns für den Tourenbericht und Bildern bei Frau Eva Dölitzsch-Tatzreither bedanken. Weitere Informationen über den Weinkeller in Upington finden Sie auf folgender Seite: 

Je nach Wunsch und Tourverlauf fahren wir zurück nach Kapstadt oder werden weiter das wunderschöne Reiseland Namibia besuchen. Auch ist Upington ein Ausgangspunkt für Safaris in die Kalahari. Falls Sie an dieser Rundreise von Kapstadt bis zum Oranje Interesse haben sollten, so freuen wir uns auf Ihre Nachricht! Gerne erstellen wir Ihnen auch eine Kombinationsreise mit einer Safari- und Weintour durch Südafrika, Namibia und/oder Botswana.

Wir möchten im Vorfeld behaupten, dass Sie im Internet keine vergleichbare Weintour in dieser Klasse finden werden!

Ihr Ritztrade Team

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