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Weinfarm Spier und seine Geparden - Cheetah Outreach Programm in Kapstadt

Hiermit möchten wir Ihnen Weintouren zur Weinfarm Spier vorstellen, wo Sie neben einer Weinprobe auch eine Gepardenfarm besuchen können.

Praktikanten aus aller Welt helfen bei dem Projekt und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Vor ca. 5000 Jahren, im alten Agypten und im damaligen Mesopothamien, war der Gepard (Acinonyx jubatus) von Menschenhand gezähmt und zur Jagd abgerichtet worden.

 
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Geparden auf dem Weingut Spier
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Kapstadt Gepardenfarm Südafrika Geparden
Gepardenfarm
 
 

Der Name "Jagdleopard" hat sich bis zum heutigen Tag erhalten. Auch auf europäischen Darstellungen aus dem Mittelalter kann man die Grosskatze als Begleiter von königlichen Jagdveranstaltungen entdecken.

Wer kennt sie nicht, diese wundervollen majestätischen Katzen, die auf langen schlanken Beinen elegant durch die afrikanische Steppe schreiten und die mit über 100 km/h im Sprint ihre Beute durch die roten Staubwolken hetzen, als die schnellsten Landsäugetiere unserer Erde.

Rund vier Millionen Jahre dauerte die Evolutionsgeschichte, um den Gepard zu einem solch einzigartigen Tier zu machen und nur 100 Jahre menschlicher Einfluss reichten aus, um ihn auf die Liste der am meisten gefährdeten Tierarten in der Welt zu setzen.

Noch im 19./20. Jahrhundert lebten verbreitet in 44 Ländern Asiens und Afrikas um die 100.000 Tiere, heute sind es weltweit nur noch rund 10.000 und in Südafrika sogar weniger als 600. Eine sehr taurige Bilanz!

 
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Kapstadt Geparden
 
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Weintouren nach Stellenbosch und Paarl Südafrika Weinreisen
Weintouren nach Paarl und Stellenbosch
 

Marie, eine Studentin aus Leipzig, ist zum ersten Mal in Südafrika zu Besuch und natürlich fasziniert von der vielfältigen Tierwelt hier am Kap. Gerne möchte sie einmal Geparden aus der Nähe sehen.

In der Nähe von Stellenbosch gibt es seit nunmehr zehn Jahren einen Platz, der sich inzwischen für seine Gepardenhaltung weit über Südafrikas Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat.

Die Weinfarm Spier mit seinem „Cheetah Outreach Programm". Nicht nur berühmt für seine erstklassigen Weine, seine Restaurants, für Kunstausstellungen und das Amphitheater, das immer wieder mit bemerkenswerten Theater- und Opernaufführungen von sich hören lässt, bietet man dem Besucher hier auch die Möglichkeit, sich intensiv mit dieser Großkatze zu beschäftigen.

Als besondere Attraktion kann man in den Gehegen nicht nur fotografieren, sondern man darf die Tiere unter Aufsicht sogar streicheln. Was im Jahr 1997 mit zwei handaufgezogenen Geparden auf einem Hektar frei zur Verfügung gestelltem Land begonnen hatte, ist inzwischen zu einer der bedeutendsten Institutionen zur Erhaltung der Geparden im südlichen Afrika geworden. Die Gründerin Annie Beckhalling wollte damals die Öffentlichkeit wachrütteln und begann über den beängstigenden Rückgang der Gepard-Bestände zu informieren. Erlebnisse in Namibia hatten sie davon überzeugt, dass man aktiv etwas für deren Fortbestand tun müsse.

Schon beim Eingang zu dem „Cheetah Out-reach"-Gelände werden wir von einigen jungen Volontären freundlich begrüßt. Wie sich im Gespräch herausstellt, sind auch sie, so wie Marie, Studenten aus Europa, die hier ihr Praktikum in Kapstadt absolvieren. Inka, eine junge Deutsche aus Darmstadt stellt sich als unsere Führerin vor. Zuerst begleitet sie uns in das kleine Informations- und Lernzentrum. Hier können wir uns mittels Videos und schriftlicher Unterlagen über Geparden im Allgemeinen informieren, über Zuchtstationen, Tierschutz und Raubtierkontroll-Methoden. Die junge Dame, die hier ein Praktikum absolviert, informiert uns sehr umfassend und man merkt ihr die Freude an ihrer sinnvollen Freiwilligenarbeit an.

Der Gepard hält unter den Katzen eine absolute Sonderstellung: seine Krallen sind, ähnlich denen von Hunden, nicht einziehbar (daher auch sein wissenschaftlicher Name: akin - nicht beweglich, onyx-Kralle), nach einer kurzen, aber schnellen Hetzjagd tötet er seine Beute durch Ersticken. Mit bis zu 120 km/h bringt er seine Beute zu Fall. Sein spezieller Körperbau prädestiniert ihn für diese hochspezialisierte Jagdweise: langer schlanker, elastischer Körper, ein relativ kleiner Kopf und niederes Gewicht, große Nasenlöcher und weite Lungen machen es möglich, seine Sprünge sind beim Sprinten bis zu acht Metern lang. Allerdings hält er das Höchsttempo nur für die Dauer von etwa 400 m durch und ist anschließend völlig verausgabt. Wenn er seine Beute nicht innerhalb kürzester Zeit erlegt hat, muss er die Jadg aufgeben.

Gründe für den dramatischen Rückgang in der Population sind einerseits die große Sterblichkeitsrate der Jungen durch Hyänen, Wildhunde und Löwen und die zahlenmäßig geringe Vermehrung in Gefangenschaft. Andererseits wurde der Bestand massiv reduziert durch den Abschuss, in früheren Jahren durch Grosswildjäger, für Trophäen und wegen der Felle. Heute durch die Farmer, da die Geparde eine Bedrohung für Schaf- und Ziegenherden darstellen. Etwa ¼ der gesamten Gepard-Population befindet sich heute in Namibia und rund 95 % davon leben auf Farmgebiet, was unvermeidlich zu Konflikten mit den Farmern führt. Schafe und Ziegen sind nun einmal die ideale Nahrungsgrundlage für Geparden und eine leichte Beute.

Um die gefährdeten Grosskatzen vor dem Abschuss oder einem traurigen Ende in Fangfallen zu retten bzw. um auch den Farmern die Situation zu erleichtern und ihre Herden abzusichern, wird vom Cheetah Conservation Fund Namibia und dem Cheetah Outreach eine inzwischen sehr erfolgreiche neue Methode zum Schutz der Wildtiere angeboten: Der Einsatz von Anatolischen Schäferhunden.

Ursprünglich in der Türkei zum Schutz von Schafherden gegen Wölfe und Bären gezüchtet, wird diese Hunderasse neuerdings im südlichen Afrika zum Schutz gegen Raubkatzen eingesetzt. Die Hundewelpen wachsen von klein an zwischen den Herden auf und fühlen sich als Teil von ihnen. Später bewachen sie diese ganz instinktiv gegen Eindringlinge gleich welcher Art. Auf diese Weise wurden die Verluste an Schafen oder Ziegen bereits ganz drastisch reduziert.

Wie uns Inka erklärt, ist ein weiterer Schwerpunkt des Cheetah-Outreach-Programms das Verbreiten von Wissen und Information über Geparden an Schulen und öffentlichen Einrichtungen, wie Hotels, Clubs etc. und es war damit das erste Programm in der südlichen Hemisphäre, dass nicht nur ein „hands on" auf dem eigenen Gelände möglich machte, sondern das sich als Erziehungs-Programm auch in der Öffentlichkeit bewegt.

Allein 17.000 Kinder kommen dadurch jedes Jahr in Kontakt mit Geparden, die Lehrer in den Schulen werden mit einbezogen und ein spezielles Training in einem Forschungszentrum in den USA wurde ermöglicht.

Von jedem Rand, der in SA ausgegeben wird, sind etwa 10 % von Touristen aus Übersee und man hat verstanden, dass die Wildtier-Bestände in Afrika die wichtigste Grundlage für einen gut funktionierenden Tourismus darstellen.

Aber wenn man dann endlich seinem ersten Geparden gegenübersteht und in diese grossen, ausdrucksvollen, braunen Augen sieht, ist es um einen geschehen. Das tiefe, dunkle Schnurren verrät uns, dass wir ihm auch nicht ganz unsympathisch sind und dass wir ihn streicheln dürfen. Marie kniet sich ins Stroh zwischen zwei jungen Tieren und gerne lassen diese sich die sanften Berührungen gefallen. Die Kameras klicken um uns herum, aber das stört die Gepardenkinder nicht.

Wir dürfen anschliessend noch ein zweijähriges ausgewachsenes Männchen besuchen. Auch er lässt uns an sich heran, wir setzen uns neben ihn auf die Strohballen und dürfen über seinen Rücken streicheln, bis er es aber dann doch vorzieht ohne uns weiter im Gehege spazieren zu gehen. Was für ein besonderes Erlebnis……

Zum Abschluss wollen wir natürlich noch etwas zur Erinnerung mitnehmen, das kleine Geschäft neben den Gehegen gibt Möglichkeit dazu: neben allerlei Souvenirs entdecken wir einen wunderschönen Bildband „Spots before your eyes" (Flecken vor den Augen) und auf dem Geparden T-Shirt das wir auch mitnehmen, steht das Motto von Cheetah Outreach „See it – Sense it – Save it" (Sehen, Fühlen ,Schützen)

Falls Sie weitere Informationen wünschen, so freuen wir uns auf Ihr Anschreiben. Sollten Sie Interesse an Touren zur Weinfarm Spier oder an einem Praktikum auf einer Gepardenfarm haben – wir helfen Ihnen gerne mit weiteren Infos. Gerne erstellen wir Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag über Weintouren in der Umgebung Kapstadts.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

Ihr Ritztrade Team

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